PCOS München – Diagnostik, Behandlung und Kinderwunsch individuell begleiten

Unregelmäßige oder ausbleibende Perioden, Akne, verstärkte Körperbehaarung, Haarausfall oder ein unerfüllter Kinderwunsch können Hinweise auf PCOS sein. Wenn Sie nach Unterstützung bei PCOS in München suchen, geht es deshalb meist nicht nur um einen einzelnen Hormonwert. Entscheidend ist, Ihre Beschwerden, Ihren Zyklus, mögliche Stoffwechselveränderungen und Ihre persönlichen Ziele gemeinsam zu betrachten.

In unserer Frauenarztpraxis in München klären wir mögliche hormonelle Ursachen strukturiert ab und entwickeln auf dieser Grundlage einen individuellen Behandlungsplan. Dazu können eine genaue Anamnese, gynäkologische Untersuchung, Hormondiagnostik, Ultraschall und eine gezielte Beurteilung des Glukosestoffwechsels gehören. Wenn weitere Fachrichtungen sinnvoll sind, beziehen wir diese in die Betreuung ein.

Sie möchten Ihre Beschwerden zunächst einordnen lassen? Termin online buchen und die nächsten Schritte in Ruhe besprechen.

PCOS in München: Wann eine Abklärung sinnvoll ist

PCOS kann sehr unterschiedlich aussehen. Manche Frauen bemerken vor allem einen unregelmäßigen Zyklus, andere leiden unter Akne oder Haarausfall. Wieder andere beschäftigen sich erst mit dem Thema, weil eine Schwangerschaft trotz Kinderwunsch nicht eintritt.

Eine gynäkologische Abklärung kann besonders sinnvoll sein bei:
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- wiederholt sehr langen, unregelmäßigen oder ausbleibenden Zyklenseltenen oder ausbleibenden Eisprüngen
- Akne, verstärkter Körperbehaarung oder androgenetischem Haarausfall
- unerfülltem Kinderwunschauffälligen Hormonwerten oder einem früheren PCOS-Verdacht
- Fragen zu Stoffwechsel, Blutzucker oder familiären Risiken

Wichtig: Weder Übergewicht noch sichtbare Veränderungen an den Eierstöcken sind zwingende Voraussetzungen. Auch normalgewichtige Frauen können PCOS haben. Deshalb ist es sinnvoll, nicht nur ein einzelnes Symptom zu betrachten, sondern das Gesamtbild.

Was ist PCOS?

PCOS ist eine hormonelle Erkrankung, die unter anderem den Zyklus, den Eisprung, die Fruchtbarkeit und den Stoffwechsel beeinflussen kann. PCOS steht als Abkürzung für Polycystisches Ovarsyndrom (oft auch Polyzystisches Ovarsyndrom geschrieben).

Im Englischen heißt es Polycystic Ovary Syndrome.

PCOS heißt heute PMOS – was sich geändert hat

Seit Mai 2026 wird das bisher als Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) bekannte Krankheitsbild international als Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS) bezeichnet. Der neue Name soll deutlicher machen, dass die Erkrankung nicht auf vermeintliche „Zysten“ an den Eierstöcken reduziert werden kann, sondern hormonelle, metabolische und reproduktive Aspekte umfasst.

Die Änderung wurde nach einem internationalen Konsensprozess in The Lancet veröffentlicht. Die medizinischen Empfehlungen der internationalen Leitlinie wurden durch die reine Namensänderung nicht neu geschrieben.

Im deutschsprachigen Alltag und in Suchanfragen ist „PCOS“ weiterhin sehr verbreitet. Deshalb verwenden wir beide Begriffe: PCOS als bekannten Such- und Alltagsbegriff und PMOS als aktuelle internationale Bezeichnung.



PCOS Diagnostik München: Wie die Diagnose gestellt wird

Für PCOS gibt es keinen einzelnen Blutwert und keinen einzelnen Ultraschallbefund, der die Diagnose sicher beweist. Nach der aktuellen deutschen S2k-Leitlinie wird bei erwachsenen Frauen eine modifizierte Rotterdam-Definition genutzt. Dabei müssen nach
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Ausschluss anderer Ursachen mindestens zwei von drei Bereichen vorliegen:
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- klinischer und/oder laborchemischer Hyperandrogenismus
- ovulatorische Dysfunktion, zum Beispiel durch wiederholt unregelmäßige oder ausbleibende Eisprünge
- polyzystische Ovarmorphologie im Ultraschall und/oder ein entsprechend einzuordnender hoher AMH-WertEin AMH-Wert allein reicht ausdrücklich nicht für die Diagnose.

Die AWMF-Leitlinie empfiehlt außerdem, Erkrankungen auszuschließen, die ähnliche Beschwerden verursachen können.

Welche Untersuchungen gehören zur PCOS-Diagnostik?

Für eine fundierte Einschätzung werden verschiedene Untersuchungen miteinander kombiniert. Dabei geht es nicht nur um einzelne Laborwerte, sondern um das Zusammenspiel aus Beschwerden, Zyklusverlauf, gynäkologischen Befunden und Stoffwechselwerten.

Gespräch und Zyklusanamnese

Zu Beginn werden unter anderem die Zykluslänge, Blutungen, mögliche Haut- oder Haarveränderungen sowie bestehende Vorerkrankungen betrachtet. Auch Medikamente und ein möglicher Kinderwunsch spielen eine Rolle. Dadurch lassen sich Beschwerden und zeitliche Muster besser einordnen.

Gynäkologische Untersuchung und Ultraschall

Bei der gynäkologischen Untersuchung und im Ultraschall werden unter anderem die Eierstöcke, das Follikelmuster und weitere gynäkologische Befunde beurteilt. Das hilft dabei, Hinweise auf PCOS zu erkennen und gleichzeitig andere mögliche Ursachen für Beschwerden zu berücksichtigen.

Hormondiagnostik

Je nach individueller Situation werden verschiedene Hormonwerte untersucht. Dazu gehören insbesondere Androgene sowie gegebenenfalls weitere relevante Hormone. Ziel ist es, einen möglichen Hyperandrogenismus zu erfassen und Differenzialdiagnosen zu prüfen.

Untersuchung des Glukosestoffwechsels

Auch der Glukosestoffwechsel kann Teil der Diagnostik sein. Dafür kommen beispielsweise Nüchternglukose, HbA1c und – abhängig vom persönlichen Risikoprofil – ein oraler Glukosetoleranztest (OGTT) infrage. So können mögliche metabolische Risiken frühzeitig erkannt und der weitere Verlauf sinnvoll geplant werden.

Ein häufiger Missverständnispunkt betrifft die „Insulinresistenzmessung“. In der Routine empfiehlt die aktuelle S2k-Leitlinie keine speziellen Insulinresistenzparameter. Sinnvoll ist vielmehr eine leitliniengerechte Beurteilung des Kohlenhydratstoffwechsels. Welche Untersuchungen bei Ihnen tatsächlich nötig sind, richtet sich nach Befund und individuellem Risikoprofil.

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Welche anderen Ursachen ähnliche Beschwerden auslösen können

Zyklusstörungen, Akne, Haarausfall oder eine verstärkte Körperbehaarung können auch andere Ursachen haben. Deshalb gehört zur PCOS-Diagnostik nicht nur das Sammeln passender Befunde, sondern ebenso der gezielte Ausschluss anderer Erkrankungen.

Je nach Beschwerden und Vorgeschichte können zum Beispiel Schilddrüsenstörungen, erhöhte Prolaktinwerte, eine nicht-klassische adrenale Hyperplasie, eine primäre Ovarialinsuffizienz oder deutlich seltener andere hormonelle Erkrankungen berücksichtigt werden. Welche Laborwerte oder weiteren Untersuchungen sinnvoll sind, entscheiden wir nicht nach einem starren Paket, sondern anhand Ihrer individuellen Situation.

Gerade deshalb ist eine strukturierte Abklärung wichtig: Ein einzelner erhöhter Androgenwert, ein unregelmäßiger Zyklus oder ein auffälliger Ultraschall bedeutet für sich allein noch nicht automatisch PCOS. Ziel ist eine Diagnose, die das gesamte klinische Bild berücksichtigt und andere plausible Erklärungen nicht übersieht.

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Was wir zusätzlich im Blick behalten

PCOS betrifft häufig mehrere Bereiche gleichzeitig. Deshalb endet eine gute Abklärung nicht bei der Frage, ob die Diagnosekriterien erfüllt sind. Je nach Situation betrachten wir auch Faktoren, die für Ihre langfristige Gesundheit und Ihr aktuelles Therapieziel wichtig sind.

Dazu können Stoffwechsel und Blutdruck, Haut- und Haarveränderungen, Kinderwunsch, psychische Belastung und die Frage gehören, wie stark die Beschwerden Ihren Alltag beeinflussen. Wenn eine internistisch-endokrinologische, dermatologische, reproduktionsmedizinische, ernährungsmedizinische oder psychosomatische Mitbetreuung sinnvoll ist, stimmen wir das weitere Vorgehen entsprechend ab.

Mehr zu unserem hormonellen Leistungsspektrum finden Sie unter Behandlung von Hormonstörungen und gynäkologische Endokrinologie in München.

PCOS Behandlung München: Therapie nach Ihren Zielen

Die PCOS-Behandlung richtet sich nicht nach einem starren Schema. Entscheidend ist, welche Beschwerden Sie haben, ob ein Kinderwunsch besteht, welche Begleitfaktoren vorliegen und was für Sie persönlich wichtig ist.

Wenn Zyklus und Blutungen im Vordergrund stehen

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Bei seltenen oder ausbleibenden Blutungen kann eine hormonelle Regulation sinnvoll sein. Welche Option passt, hängt unter anderem von Ihren Beschwerden, Ihrem Verhütungswunsch, möglichen Risikofaktoren und Ihrer Lebensphase ab. Wir besprechen Nutzen, Grenzen und Alternativen transparent.

‍Wenn Akne, Körperbehaarung oder Haarausfall belasten

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Hyperandrogene Beschwerden können körperlich und emotional belastend sein. Je nach Befund kommen hormonelle, dermatologische und kosmetische Ansätze infrage. Wichtig ist, zunächst zu klären, ob tatsächlich ein Androgenüberschuss vorliegt und ob andere Ursachen mitgedacht werden müssen.

‍Wenn Stoffwechsel und Gewicht eine Rolle spielen

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PCOS ist nicht gleichbedeutend mit Übergewicht. Wenn metabolische Risikofaktoren bestehen, können Ernährung, regelmäßige Bewegung, Schlaf und weitere medizinische Maßnahmen Teil des Behandlungskonzepts sein. Ziel ist keine pauschale „PCOS-Diät“, sondern eine langfristig umsetzbare Strategie, die zu Ihrer Situation passt.

‍Wenn Medikamente sinnvoll sein können

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Je nach Therapieziel können unterschiedliche Medikamente infrage kommen, etwa zur Zyklusregulation, bei Hyperandrogenismus, bei metabolischen Begleitfaktoren oder zur Unterstützung der Ovulation bei Kinderwunsch. Ob ein Präparat sinnvoll ist, wird nach Diagnose, Risiken und Behandlungsziel individuell entschieden.

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PCOS ohne Kinderwunsch: Langfristige Gesundheit im Blick

Auch ohne aktuellen Kinderwunsch kann eine Behandlung sinnvoll sein. Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Symptome zu lindern. Wiederholt sehr seltene Blutungen, metabolische Risikofaktoren oder belastende Haut- und Haarveränderungen können eine längerfristige Begleitung sinnvoll machen.

Die aktuelle S2k-Leitlinie empfiehlt bei gesichertem PCOS unter anderem, den Kohlenhydratstoffwechsel bei der Erstdiagnose und abhängig vom individuellen Risiko im Verlauf erneut zu beurteilen. Auch Blutdruck und Fettstoffwechsel können für die Risikoeinschätzung relevant sein. Wie eng Kontrollen erfolgen sollten, hängt von Alter, Befunden, Vorerkrankungen und persönlichen Risikofaktoren ab.

Für uns bedeutet langfristige Betreuung deshalb: Therapieziele regelmäßig prüfen, Veränderungen ernst nehmen und den Plan an Ihre Lebensphase anpassen. Was heute im Vordergrund steht, kann sich später ändern – zum Beispiel von Zyklusregulation oder Hautbeschwerden hin zu Kinderwunsch oder metabolischer Prävention.

PCOS und Kinderwunsch in München

PCOS kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, wenn Eisprünge selten oder gar nicht stattfinden. Das bedeutet jedoch nicht, dass eine Schwangerschaft grundsätzlich unwahrscheinlich ist. Viele Frauen werden spontan schwanger oder können mit einer gezielten Behandlung unterstützt werden.

Am Anfang steht häufig die Frage: Findet ein Eisprung statt, und wenn ja, wann? Ein Zyklusmonitoring mit Ultraschall und Hormonkontrollen kann helfen, die Follikelreifung und den Eisprung besser einzuordnen.

Wenn eine Ovulationsinduktion erforderlich ist, empfiehlt die aktuelle deutsche S2k-Leitlinie Letrozol als Mittel der ersten Wahl zur Follikelreifung bei Frauen mit PCOS und Kinderwunsch. Die Behandlung sollte sonographisch bis zur Ovulation kontrolliert werden. Ob diese oder eine andere Option für Sie passt, klären wir anhand Ihrer individuellen Situation.

Weitere Informationen finden Sie unter Kinderwunsch & Familienplanung sowie auf unserer Seite Kinderwunsch in München.

Wenn zusätzliche reproduktionsmedizinische Maßnahmen nötig werden, besprechen wir transparent, wann die Anbindung an ein Kinderwunschzentrum sinnvoll ist.

Medizinisch fundiert und persönlich begleitet

Ich bin seit 2018 Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Meine Facharztausbildung habe ich am Kantonsspital Luzern und den Netzwerkspitälern der Zentralschweiz sowie an der München Klinik Harlaching absolviert. Zuvor habe ich Humanmedizin an der Universität Regensburg und der Technischen Universität München studiert und an der Frauenklinik der TUM promoviert.

Von 2020 bis 2025 war ich als Fachärztin in einer Münchner Frauenarztpraxis tätig. Diese Verbindung aus klinischer und ambulanter Erfahrung prägt auch meine Betreuung bei hormonellen Beschwerden: sorgfältig diagnostizieren, verständlich erklären und gemeinsam einen Behandlungsweg entwickeln, der medizinisch sinnvoll und persönlich passend ist.

Bei PCOS ist mir besonders wichtig, Beschwerden nicht auf einen Laborwert, ein Ultraschallbild oder das Körpergewicht zu reduzieren. Sie sollen verstehen, welche Befunde relevant sind, welche nächsten Schritte sinnvoll sind und wo zusätzliche Expertise einen echten Mehrwert bietet.

Zentral in München und gut erreichbar

Wenn Sie einen Frauenarzt für PCOS in München suchen, ist neben der medizinischen Kompetenz oft auch wichtig, dass Diagnostik und mögliche Verlaufskontrollen gut in den Alltag passen. Eine zentrale Lage kann gerade dann entlasten, wenn mehrere Termine oder ein Zyklusmonitoring sinnvoll sind.

Unsere Praxis liegt in der Bayerstraße 21, 3. Obergeschoss, 80335 München, in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. S-Bahn, U-Bahn und Tram sind schnell erreichbar. Termine bieten wir montags bis freitags von 8:00 bis 19:30 Uhr an.Unser Leistungsangebot richtet sich an Privatpatientinnen und Selbstzahlerinnen.

Wenn bereits Laborwerte, Ultraschallbefunde oder frühere Arztbriefe vorliegen, können Sie diese zum Termin mitbringen. Auch Notizen zu Zykluslängen, Blutungen oder bisherigen Behandlungen können bei der Einordnung hilfreich sein. Bitte setzen Sie hormonelle Medikamente nicht eigenständig für eine Diagnostik ab, sondern klären Sie das Vorgehen vorher ärztlich.

Wenn Sie Beschwerden, einen PCOS-Verdacht oder bereits vorhandene Befunde in Ruhe besprechen möchten, können Sie online einen Termin vereinbaren.

FAQ zu PCOS in München

Was ist der Unterschied zwischen PCOS, PCO und PMOS?
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PCOS ist die bisher gebräuchliche Bezeichnung für das polyzystische Ovarsyndrom. Seit Mai 2026 wird international der Name PMOS, Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom, verwendet. PCO beschreibt dagegen vor allem ein bestimmtes Erscheinungsbild der Eierstöcke und ist nicht automatisch gleichbedeutend mit dem Syndrom.

‍Welche Symptome können auf PCOS hinweisen?
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Typische Hinweise sind unregelmäßige oder ausbleibende Perioden, seltene Eisprünge, Akne, verstärkte Körperbehaarung, Haarausfall sowie ein unerfüllter Kinderwunsch. Auch Stoffwechselveränderungen können dazugehören. Einzelne Symptome beweisen PCOS jedoch nicht und sollten im Gesamtbild eingeordnet werden.

‍Wie wird PCOS diagnostiziert?
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Bei erwachsenen Frauen wird die Diagnose anhand definierter Kriterien gestellt. In der Regel müssen mindestens zwei von drei Bereichen vorliegen: Hyperandrogenismus, eine ovulatorische Dysfunktion und eine polyzystische Ovarmorphologie beziehungsweise ein entsprechend einzuordnender AMH-Befund. Gleichzeitig müssen andere mögliche Ursachen ausgeschlossen werden.

‍Kann ich PCOS haben, obwohl ich normalgewichtig bin oder im Ultraschall keine typischen Veränderungen zu sehen sind?
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Ja. PCOS kann auch bei normalgewichtigen Frauen vorkommen, und ein typischer Ultraschallbefund ist nicht in jedem Fall erforderlich. Entscheidend ist die Gesamtschau aus Beschwerden, Zyklus, klinischen und laborchemischen Befunden sowie gegebenenfalls Ultraschall und AMH.

‍Kann ich trotz PCOS schwanger werden?
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Ja. Viele Frauen mit PCOS werden spontan oder mit gezielter Unterstützung schwanger. Wenn seltene oder ausbleibende Eisprünge die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, können Zyklusmonitoring und je nach Befund eine Ovulationsinduktion sinnvoll sein. Welche Behandlung passt, wird individuell entschieden.

‍Welche Behandlung ist bei PCOS sinnvoll?
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Die Behandlung richtet sich nach Ihren Beschwerden und Zielen. Je nach Situation können Zyklusregulation, dermatologische oder hormonelle Maßnahmen, eine metabolische Mitbetreuung, Lebensstilmaßnahmen und bei Kinderwunsch eine gezielte Unterstützung der Follikelreifung sinnvoll sein. Es gibt deshalb keine Therapie, die für jede Patientin gleich aussieht.

‍Wann ist zusätzlich eine endokrinologische oder andere fachärztliche Mitbetreuung sinnvoll?
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PCOS betrifft nicht nur den Zyklus. Je nach Befund können internistische Endokrinologie, Reproduktionsmedizin, Dermatologie, Ernährungsmedizin oder psychosomatische Unterstützung sinnvoll sein. Wir beziehen weitere Fachrichtungen dann ein, wenn dies für die Diagnostik oder Behandlung einen klaren Nutzen hat.

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